Literatur

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Es existiert eine Vielfalt von schriftlichen Werken, die dem Einstieg oder der vertiefenden Einarbeitung in die Anthroposophische Medizin dienen können:

Für einen ersten Einblick („Was ist Anthroposophische Medizin überhaupt?“) können folgende Werke empfohlen werden:

  • Fintelmann, V.: „Intuitive Medizin“
  • Sieweke, H.: „Anthroposophische Medizin“
  • Girke Einf.-Kapitel
  • Info-Broschüren

Zur vertiefenden Einarbeitung in die menschenkundlichen Grundlagen empfiehlt sich ein Studium der Werke Rudolf Steiners: Band 312-317 der Rudolf Steiner Gesamtausgabe(Mitschriften von Vortragszyklen zu verschiedenen medizinischen Themen) „Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen“ (zusammen mit Dr. med. Ita Wegman verfasste Schrift, sehr konzentriert und auf das Wesentliche abzielend) „Theosophie“, „Die Geheimwissenschaft im Umriss“ (primär schriftliche Werke, nicht spezifisch medizinisch, sondern allgemein menschenkundlich) Eine große Schwierigkeit im Umgang mit dieser „anthroposophischen Primärliteratur“ ist die oft etwas eingeschränkte Verständlichkeit, die vor allem auf zeitbedingten sprachlichen Eigenheiten sowohl der primär schriftlichen Werke als auch des verschriftlichten Vortragswerkes von R. Steiner basiert. Es lohnt sich aber, sich hier (am besten mit Unterstützung Erfahrenerer) einzuarbeiten, denn um wirklich zu den Wurzeln und zum eigentlichen Wesen der Anthroposopischen Medizin vorzudringen ist eine Kenntnis dieser Werke nicht nur hilfreich, sondern im Grunde unabdingbar.

Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, eine Verbindung zu schaffen von den geisteswissenschaftlichen Grundlagen zu den Lehrinhalten des medizinischen Universitätsstudims. Gut brauchbar ist hierfür das dreibändige Werk Husemann/Wolf „Das Bild des Menschen als Grundlage der Heilkunst“ Hier wird ein Einblick gegeben in fast alle Gebiete der vorklinischen wie auch klinischen medizinischen Wissenschaft, jeweils eingebettet in einen anthroposophisch-geisteswissenschaftlichen Hintergrund.

Es existieren auch fachspezifische klinische Lehrbücher mit jeweils anthropospohischer Erweiterung. Dies sind z. B.:

  • Girke, M. „Innere Medizin“
  • Soldner, G. / Stellmann, H.: „Individuelle Pädiatrie“
  • Jachens, L.: „Dermatologie“
  • Maris, B.: „Frauenheilkunde und Geburtshilfe“

Natürlich hat man im Studium angesichts des hohen Lernaufwandes oft gar keine Zeit für zusätzliche Lektüre. Dabei ist es hilfreich zu wissen, dass es auch unter den nicht-anthroposophischen medizinischen Lehrbüchern einige gibt, die zusätzlich zur reinen Wissensvermittlung auch Dinge wie wachen, unvoreingenommenen Forschergeist und selbstloses, patientenzentriertes Handeln anregen und damit zu einer inneren Einstellung und Haltung animieren, wie sie auch für ein Wirken im Sinne der Anthroposophischen Medizin anstrebenswert ist. Mit diesen Büchern habt ihr quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, da ihr sie sowohl für das Uni-Studium als auch für ein Herantasten an die Grundlagen und Bedingungen der Anthroposophischen Medizin gebrauchen könnt. Für die Vorklinik sind hier z. B. zu nennen:

  • Zeeck, A.: „Chemie für Mediziner“
  • Silbernagl
  • Rohen (div.)

Für die Klinik

  • Duale Reihe (Einzelbände benennen)


Was gibt es noch?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zeitschrift für Anthroposophische Medizin „Der Merkurstab“ erscheint 6mal jährlich und enthält neben Aufsätzen zu verschiedenen Themen Praxis- und Forschungsberichte, Veranstaltungshinweise, Literaturbesprechungen und einiges mehr. Als Student hat man die Möglichkeit, diese Zeitschrift zum ermäßigten Preis von (einfügen) zu abonnieren.


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